<H1>Herzlich Willkommen bei VOLK Fahrzeugbau GmbH!<H1> Fahrersitzwagen und Fahrersitzschlepper mit Elektro-, Diesel-, Hybrid- und Treibgasantrieb für den Einsatz in der Industrie, auf Flughäfen und im kommunalen Bereich.
VOLK Fahrzeugbau GmbH
Zugmaschinen
Plattformwagen
Anhänger
Service
Kontakt
Rechtliches

Produktneuheiten

VOLK deutsch VOLK – Produktneuheiten
VOLK englisch

Pushing the Limits –

Elektrischer Flugzeugschlepper für 100 Tonnen MTOW

München/Bad Waldsee, 10.10.2011 – Wenn Verkehrs-
flugzeuge vom Gate zurücksetzen, so bedürfen sie hier-
zu der Hilfe spezieller Flugzeugschlepper. Denn turbi-
nengetriebene Flugzeuge haben keinen Rückwärts-
gang. Zwar wäre durch Schubumkehr der Triebwerke
ein Rückwärtsrollen aus eigener Kraft im Prinzip mög-
lich, doch ist es aus Lärmschutz- und vor allem Sicher-
heitsgründen nicht zulässig, die Triebwerke so nahe am Terminalgebäude zu starten.

Daher werden Strahlflugzeuge mit Flugzeugschleppern bis auf die ausgezeichneten Rollwege geschoben, be-
vor sie dann aus eigener Kraft den Weg zur Startbahn fortsetzen. Dieser Vorgang wird als Pushback bezeich-
net. Die Verbindung zwischen Flugzeug und Schlepper erfolgt dabei in den meisten Fällen mittels sogenannter Schleppstangen.

Da die im Linien- und Charterverkehr eingesetzten Flug-
zeuge im Regelfall ein erhebliches Gewicht aufweisen, werden Flugzeugschlepper zumeist von schweren Die-

Pushing the Limits – Elektrischer Flugzeugschlepper für 100 Tonnen MTOW

VOLK Elektroschlepper EFZ 100 N beim Pushback – Ein Ramp Agent läuft neben dem Bugrad des Flugzeuges mit, um den rückwärtigen Bereich abzusichern und dem Piloten mitzuteilen, wann die Triebwerke sicher gestartet werden können

selmotoren angetrieben. Diese stehen jedoch aufgrund ihrer erheblichen Lärm- und Abgasemissionen zunehmend in der Kritik.

VOLK stellt daher auf der diesjährigen Interairport einen elektrisch angetriebenen Flugzeugschlepper vor, mit wel-
chem sich Flugzeuge mit bis zu 100 Tonnen Abfluggewicht (engl. Maximum Takeoff Weight, MTOW) schieben las-
sen. Damit eignet sich das Modell EFZ 100 N für praktisch alle im Regional- und Mittelstreckenverkehr eingesetzten Flugzeugtypen bis hin zum Airbus A 320 und zur Boeing 737. Gerade für Mittelstreckenflughäfen stellt er daher eine

Pushing the Limits – Elektrischer Flugzeugschlepper für 100 Tonnen MTOW

Schubverband – Die Verbindung zwischen Bugrad und Flugzeugschlepper erfolgt mittels einer Schleppstange

äußerst interessante Alternative dar, nicht zuletzt auch aufgrund seines Preises, welcher im Vergleich zu kon-
ventionellen Dieselschleppern sehr attraktiv ist.

Inmitten der diesjährigen Sommerreisewelle wurde der Flugzeugschlepper EFZ 100 N auf dem Flughafen Dresden ausgiebig getestet. Dabei zeigten sich die Fahrer von dem in jeder Hinsicht ausgereiften Fahrzeug begeistert. Dies ist freilich kaum überraschend. Denn das nun vorgestellte Fahrzeug ist alles andere als ein Prototyp: Bereits seit mehreren Jahren wird das Modell EFZ 100 N in größerer Stückzahl in Industrieanwendun-
gen eingesetzt, teilweise im Dreischichtbetrieb 24 Stun-
den am Tag. VOLK hat mit diesem Fahrzeugtyp daher bereits mehrere tausend Betriebsstunden Praxiserfah-
rung gesammelt.

Dies wurde auch während des Praxistests in Dresden deutlich. Vor allem der leistungsstarke und äußerst feinfühlige Elektroantrieb konnte auf der ganzen Linie überzeugen. Für den Vortrieb sorgen zwei Elektromo-

toren, welche ein maximales Drehmoment von mehr als 1.000 Nm erzeugen. Während des eigentlichen Pushback-
Vorgangs steht eine Leistung von bis zu 80 kW zur Verfügung, im Dauerbetrieb immerhin noch 40 kW. Eine elektro-
nische Differentialsperre gewährleistet auch bei ungünstigen Witterungsbedingungen beste Traktion. Die Batterien verfügen über eine Kapazität von 1.550 Ah. Der 11.5 Tonnen schwere EFZ 100 N schafft damit problemlos einen normalen Einsatztag.

Für den Pushback-Einsatz auf kleinen und mittelgroßen Flughäfen ist der Elektroschlepper EFZ 100 N somit bes-
tens geeignet. Und umweltfreundlich ist er noch dazu.
 

Pushing the Limits – Elektrischer Flugzeugschlepper für 100 Tonnen MTOW

David und Goliath – Der Größenunterschied zwischen der Boeing 737-800 mit 80 Tonnen Startgewicht und dem VOLK Elektroschlepper EFZ 100 N wirkt beeindruckend

Hybrid 2.0 –

Neue Hybridzugmaschine mit herausragenden Leistungsdaten

München/Bad Waldsee, 06.10.2009 – Auf der Interair-
port Europe in München präsentierte VOLK eine neu entwickelte Hybridzugmaschine. Das Modell HFZ 40 N ist ein echtes Kraftpaket und gegenwärtig eine der leis-
tungsfähigsten Hybridzugmaschinen auf dem Markt.

Das Fahrzeug verfügt über einen 50 kW Deutz-Diesel-
motor und einen 38 kW Drehstrommotor. Ein Eigenge-
wicht von über sechs Tonnen sorgt für erstklassige
Traktion, so dass das Fahrzeug mit einer maximalen Zugkraft von über 26.000 N aufwartet.

Die enormen Leistungsreserven der VOLK Hybridzug-
maschine HFZ 40 N führen zu einer Steigerung der Ef-
fizienz und einer Verkürzung der Turnaroundzeiten. Auch das höhere Gepäckaufkommen größerer Baumuster
wie, z.B. dem Airbus A380, lassen sich mit dem Fahr-
zeug spielend bewegen.
 

Hybrid 2.0 – Neue Hybridzugmaschine mit herausragenden Leistungsdaten

Der die neue Hybridzugmaschine HFZ 40 N ist ein echtes Kraftpaket

Trotz der herausragenden Leistungsdaten wurde bei der Konzeption des Modells HFZ 40 N auf besonders kom-
pakte Abmessungen geachtet. Mit einem Wenderadius von nur 4.15 Metern kann er auch bei beengte Platzverhält-
nissen mühelos rangiert werden.

Lade-Gerät –

Plattformwagen für kleine, mittlere und große Lasten

Bad Waldsee, 28.07.2009 – „Schlepper und Wagen“
unterscheidet die VDI-Norm 3586 mit einem feinen Sinn für Systematik – und fast fragt man sich warum eigent-
lich, denn umgangssprachlich wird bald alles was in-
nerbetrieblich unterwegs ist und kein Hubgerüst auf-
weist als „Schlepper“ bezeichnet. „Mit dem Treffen von Unterscheidungen erschließt man sich die Welt“ pos-
tulierte einst der Soziologe und Philosoph Niklas Luh-
mann, sicherlich ohne dabei an Flurförderzeuge zu denken. Es erscheint daher lohnend, dieser Unter-
scheidung näher auf den Grund zu gehen.


Der kleine Unterschied

Ein Fahrersitz-Plattformwagen verfügt über eine feste Plattform als Ladefläche. Von einer Fahrersitz-Zugma-
schine unterscheidet er sich folglich vor allem dadurch, dass der Materialtransport primär auf der hinter dem Fahrer befindlichen Ladefläche erfolgt, und nicht etwa

Lade-Gerät – Plattformwagen für kleine, mittlere und große Lasten

David und Goliath – Die Plattformwagen-Palette von VOLK reicht von
300 kg bis 25.000 kg Nutzlast und wird von Elektro-, Diesel- oder Treib-
gasmotoren angetrieben. 

auf Anhängern oder anderen Lastträgern.

Aus der Sicht des Logistikers bringt dies zunächst einmal einen Nachteil mit sich. Denn durch den Transport auf
der fahrzeugeigenen Ladefläche lassen sich die Be- und Entladevorgänge nicht von den Betriebszeiten des Fahr-
zeugs entkoppeln. Das Fahrzeug steht also während des Ladevorgangs zwangsläufig still. Dies kann vor allem dann nachteilig sein, wenn die innerbetrieblichen Transportvorgänge eine sehr hohe Frequenz aufweisen oder

Lade-Gerät – Plattformwagen für kleine, mittlere und große Lasten

Plattformwagen verfügen über eine Ladefläche zum Transport von Lasten – Dies bietet zahlreiche Vorteile, vor allem wenn es bei innerbetrieblichen Transportaufgaben etwas enger zugeht

wenn die zurückzulegenden Strecken nur relativ kurz
sind, so dass die Be- und Entladezeiten gegenüber der reinen Fahrzeit stark ins Gewicht fallen.

Andererseits ist die Entkoppelung zweier Aktivitäten na-
türlich kein Selbstzweck. Sie macht zudem nur dann
Sinn, wenn beide Tätigkeiten nicht ohnehin von dersel-
ben Person ausgeführt werden. Und vielfach ist es ja
der Fahrer selbst, der für die Be- und Entladung seines Fahrzeugs zuständig ist.

Damit ist dann zugleich auch ein wichtiger Vorteil von Plattformwagen angeschnitten: Da diese sich sehr
leicht mit verschiedenen Lasthebemitteln kombinieren lassen, beispielsweise einem Ladekran oder einer hydraulischen Ladebordwand, kann das Fahrzeug vom Fahrer vollständig autonom betrieben werden. Be- und Entladevorgänge sind folglich auch dann problemlos möglich, wenn gerade kein Kran oder Gabelstapler ver-
fügbar ist. Plattformwagen sind daher äußerst flexibel einsetzbar.


Sie sind zudem immer dann im Vorteil, wenn es im innerbetrieblichen Verkehr besonders eng hergeht. Denn ein Plattformwagen ist bei vergleichbarer Transportka
pazität kompakter als ein Schleppzug bestehend aus Zugma-
schine und Anhänger. Er nimmt somit weniger Verkehrsfläche in Anspruch und zeichnet sich durch kleinere Wen-
deradien aus. Und da der Umgang mit Anhängern bekanntlich nicht jedermanns Sache ist, ist die Verwendung von Plattformwagen zudem effizienter und sicherer, wenn das Einsatzprofil häufiges Rangieren erfordert.


Besonders geeignet sind Plattformwagen dabei für kleine bis mittlere Nutzlasten. Bei höheren Lasten ist dagegen mit Komforteinbußen zu rechnen, da es sehr schwierig ist, die Federung so abzustimmen, dass sich im beladenen und unbeladenen Zustand ein gleicher-
maßen hoher Fahrkomfort ergibt. Bei sehr schweren Transportgütern stößt zudem die Tragfähigkeit von Luft-
reifen an Grenzen, so dass sich durch den Einsatz der dann erforderlichen SE-Bereifung weitere Komfortein-
bußen ergeben. Nutzlasten jenseits von 25.000 kg sind daher die klassische Domäne von Zugmaschinen.

Anders als es die pointierte Gegenüberstellung der spezifischen Vor- und Nachteile von Zugmaschinen und Plattformwagen vielleicht vermuten lässt, ist eine kom-
promisslose Entscheidung zwischen beiden Alternati-
ven häufig gar nicht erforderlich. Denn selbstverständ-
lich kann ein Plattformwagen auch zum Ziehen von An-
hängern verwendet werden. Und viele Zugmaschinen verfügen auch über eine kleine Ladefläche. Aber eine gewisse Schwerpunktsetzung in die eine oder andere 

Lade-Gerät – Plattformwagen für kleine, mittlere und große Lasten

VOLK Diesel-Plattformwagen mit Ladekranaufbau – Ein Vorteil von VOLK Plattformwagen ist, dass sie sich mit unterschiedlichsten Lasthebemitteln kombinieren lassen und daher vom Fahrer autonom betrieben werden können

Richtung diktiert der Einsatzzweck eben doch. Und wenn es dann ein Plattformwagen sein soll, dann findet sich kaum irgendwo eine derart große Auswahl wie bei VOLK.


Umfangreiche Produktpaltette

VOLK bietet Plattformwagen mit Nutzlasten von 300 kg bis 25.000 kg an. Der flinke und wendige Roadrunner, ein

Lade-Gerät – Plattformwagen für kleine, mittlere und große Lasten

VOLK Elektro-Plattformwagen mit Durchladeplattform – Zum Transport von Langmaterial sind die meisten VOLK Plattformwagen auch mit “hal-
bierter” Fahrerkabine erhältlich

kleines Elektro-Dreirad, das beispielsweise zur Haus-
postverteilung oder für innerbetriebliche Kleintransporte eingesetzt wird, markiert das eine Ende dieses Spek-
trums. Am anderen Ende steht ein Koloss mit nicht weniger als acht Tonnen Eigengewicht und vier Litern Hubraum. Wie die beiden Beispiele bereits erkennen lassen, bietet VOLK seine Plattformwagen mit allen erdenklichen Antriebsoptionen an

Plattformwagen mit emissionsfreien Elektromotoren sind immer dann die beste Wahl, wenn es gilt, Lasten innerhalb geschlossener Gebäude zu transportieren. Aufgrund ihres lautlosen Antriebs eignen sie sich zudem hervorragend für den Einsatz in geräuschsensitiven Umgebungen, wie zum Beispiel im kommunalen Be-
reich, in Krankenhäusern oder auf Messegeländen.

Dieselantriebe dagegen eignen sich vor allem für den Lasttransport im Außenbereich. Sie weisen eine hohe
Reichweite auf, können schnell betankt werden und ermöglichen so einen nahezu unterbrechungsfreien

Dauereinsatz. Treibgasantriebe schließlich kombinieren einige der Vorteile von Elektro- und Dieselantrieben. Sie können – ebenso wie Dieselfahrzeuge – nahezu unterbrechungsfrei eingesetzt werden und erlauben zugleich auch die Einfahrt in geschlossene Gebäude. Sie eignen sich daher besonders für den gemischten Einsatz in Innen- und Außenbereichen.

Mit einer großen Auswahl von Zubehöroptionen ermöglicht VOLK die Optimierung des Fahrzeugs für den jeweiligen Einsatzfall. So bietet VOLK beispielsweise eine hydraulisch kippbare Ladefläche an, die sich speziell für den Trans-
port von Schüttgütern eignet. Mit Planen- und Spriegel- oder Rolladenaufbauten kann das Ladegut vor Witterungs-
einflüssen oder Diebstahl geschützt werden. Zum Transport von Langmaterial, wie z.B. Stangen und Rohren, wird mittels einer „halbierten“ Fahrerkabine eine Durchlademöglichkeit geschaffen. Und für die Erleichterung der Be-
und Entladung werden hydraulische Ladebordwände oder Ladekräne angeboten. Dies alles sind Optionen, die bei einem Schlepper kaum realisierbar wären. Diese kurze Aufzählung unterstreicht somit, dass es sich bei Plattform-
wagen tatsächlich um eine eigenständige Fahrzeuggattung handelt.

Die Unterscheidung von „Schleppern und Wagen“ sollte dadurch etwas an Trennschärfe gewonnen haben. Und ganz nebenbei haben wir sogar noch etwas über Erkenntnistheorie gelernt: „Information is defineable as a differ-
ence which makes a difference” heißt es bei Gregory Bateson. Wohl wahr. 

Schwere Kaliber – VOLK stellt neue Zugmaschinen für den

innerbetrieblichen Schwerstlastverkehr vor

Bad Waldsee, 06.05.2009 – Auf der Straße erregen sie viel Aufsehen: spektakuläre Schwertransporte auf Tief-
ladern mit bis zu 20 Achsen. Wenn im innerbetrieblichen Verkehr große Lasten bewegt werden, findet dies meist weniger Beachtung. Zu Unrecht, wie wir meinen.


Zwei ungleiche Brüder

Während Schwertransporte auf öffentlichen Straßen von langer Hand vorbereitet werden und oft eine große Zahl von Schaulustigen anziehen, sind sie innerbetrieblich vielfach eine alltägliche Routine. Und auf umzäunten Werksgeländen finden sie schon mangels Publikum wenig Beachtung.

Die geringe Aufmerksamkeit, die innerbetrieblichen Schwertransporten zuteil wird, mag auch an der Natur der Ladung liegen. Denn Schwertransporte auf der Straße sind grundsätzlich nur bei unteilbaren Ladungen zulässig, also bei Gütern, deren Zerlegung in mehrere, 

Schwere Kaliber – VOLK stellt neue Zugmaschinen für den innerbetrieblichen Schwerstlastverkehr vor

Für besonders hohe Lasten hat VOLK zwei echte Schwergewichte im Pro-
gramm: den Dieselschlepper DFZ 150 H mit bis zu 150 Tonnen Anhänge-
last und den Elektroschlepper EFZ 80 N, der es auf beachtliche 80 Ton-
nen bringt

leichtere Komponenten aus technischen Gründen nicht möglich ist oder unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten
unzumutbar wäre. Diese Voraussetzung ist zum Beispiel bei Trafostationen, bei Generatorkanzeln von Windkraft-
anlagen oder bei Turbinenrädern erfüllt, also bei Lasten, die nicht nur über ein hohes Gewicht, sondern meist auch über immense Abmessungen verfügen. Derartige Ladungsgegenstände aktivieren schon aufgrund ihrer techni-
schen Komplexität und ihres erheblichen Sachwertes die natürliche Neugierde des Betrachters. Bei schweren

Schwere Kaliber – VOLK stellt neue Zugmaschinen für den innerbetrieblichen Schwerstlastverkehr vor

Ein typisches Beispiel für schwere Lasten im innerbetrieblichen Transport: Stahlwalzen, wie sie bei der Produktion von Profilen zum Einsatz kommen

Lasten im innerbetrieblichen Bereich handelt es sich dagegen häufig um Rohstoffe oder rohstoffnahe Halb-
fertigerzeugnisse, wie z.B. Stahlcoils oder Brammen. Auch Urform- und Umformwerkzeuge, wie z.B. Guss-
formen, Walzen oder Pressen, sind schon aufgrund der hohen spezifischen Dichte der verwendeten Werkstoffe meist sehr kompakt und wohl schon deshalb kein be-
sonders aufsehenerregendes Transportgut.

Ein weiteres Spezifikum innerbetrieblicher Transporte besteht darin, dass hier meist die Überwindung von Steigungen eine zentrale Rolle spielt. Denn während bei Schwertransporten im öffentlichen Straßenverkehr größere Steigungen durch eine ausgefeilte Routenpla-
nung vermieden werden können, müssen innerbetrieb-
lich häufig Rampen befahren werden.

Einer der größten Standortvorteile der deutschen Schwerindustrie – die vielfach mehr als hundertjährige Tradition einzelner Standorte mit ihrer gewachsenen In-

frastruktur – erweist sich hier zugleich als einer der größten Nachteile: große Werke, die Mitte des 19. Jahrhunderts, zu Beginn der industriellen Revolution, in Stadtrandlage erbaut wurden, entwickelten sich infolge ihres immensen Wachstums und des daraus resultierenden Personalbedarfs in den darauffolgenden Jahrzehnten oft selbst zum Kristallisationskeim der Stadtentwicklung. Heute sind sie daher vielfach von dichter Wohn- und Gewerbebebauung umgeben, so dass eine weitere Expansion am gegebenen Standort schon seit langem nur noch durch zusätzliche.

Geschossebenen möglich ist.

Um aber beispielsweise eine 35 Tonnen schwere Last über eine zehnprozentige Rampe von einem Geschoss ins nächste zu ziehen (und bei einem unerwarteten Stopp gegebenenfalls auch wieder in Bewegung setzen zu können), bedarf es einer Zugmaschine, die in der Ebene mühelos das Dreifache ziehen könnte. Bei inner-
betrieblichen Transporten bleibt die tatsächlich bewegte Last daher oft um ein Vielfaches hinter der nominalen Zugmaschinenleistung zurück.


Innerbetriebliche Schwertransporte als besondere Herausforderung

Das alles sind Gründe, die innerbetriebliche Schwer-
transporte vordergründig unspektakulär und wenig im-
posant erscheinen lassen. Doch wer so denkt, der ist unbewusst schon der Versuchung erlegen, den Reiz ei-

Schwere Kaliber – VOLK stellt neue Zugmaschinen für den innerbetrieblichen Schwerstlastverkehr vor

VOLK Dieselschlepper DFZ 150 H mit einer maximalen Anhängelast von 150 Tonnen

ner Transportaufgabe nach den Eigenschaften der transportierten Güter zu bemessen – und hat dabei ganz verges-
sen, dass sich diese ohne eine adäquate Zugmaschine nur schwerlich in Bewegung setzen lassen.

Aus Zugmaschinenperspektive stellt gerade der innerbetriebliche Schwertransport eine besondere Herausforde-
rung dar: so müssen die Zugmaschinen für den Einsatz in Industrieunternehmen trotz ihrer immensen Leistung

Schwere Kaliber – VOLK stellt neue Zugmaschinen für den innerbetrieblichen Schwerstlastverkehr vor

Um schwere Lasten zu ziehen und sicher abbremsen zu können, benötigen Zugmaschinen ein hohes Eigengewicht – Die Rahmenteile sind daher bis zu 400 mm stark

außerordentlich kompakt gestaltet werden. Hier fordern geringe Arbeitsgangbreiten und andere infrastrukturelle Engpässe erkennbar ihren Tribut: während beispiels-
weise bei einem 150 Tonnen-Industrieschlepper eine Länge von rund drei Metern und ein Wenderadius von weniger als vier Metern als Gardemaß gelten, sind die Kings of the Road eben auch in dieser Hinsicht King Size. Auch die hohe Einstiegshöhe konventioneller LKW wäre im innerbetrieblichen Verkehr eine Zumutung. Um die Arbeit des Fahrers angesichts häufiger An- und Ab-
kuppelvorgänge nicht in Leistungssport ausarten zu lassen, sind hier Einstiegshöhen von 40 bis maximal
80 Zentimetern gefordert.

Und aus Emissionsgründen sind in der Intralogistik neben verbrennungsmotorischen Antrieben zunehmend auch elektrische Alternativen gefragt – bei Anhängelas-
ten jenseits von 50 Tonnen eine technisch besonders anspruchsvolle Aufgabe.

Es ist daher kein Wunder, dass sich bei derartigen An-

forderungen die Reihen der Hersteller schnell zu lichten beginnen. Einer der wenigen Anbieter, die auch in der Kö-
nigsklasse des Zugmaschinenbaus außerordentlich stark aufgestellt sind, ist VOLK. Das Unternehmen bietet für innerbetriebliche Transportprobleme im Schwerlastbereich ein breites Sortiment von Zugmaschinen an. Die beiden Spitzenmodelle mit Diesel- und Elektroantrieb werden nachfolgend vorgestellt.
 


Dieselschlepper mit bis zu 150 Tonnen Anhängelast für Einsatzgebiete mit maximaler Leistungsanforderung

Für Anhängelasten von bis zu 150 Tonnen hat VOLK
eine neue Diesel-Zugmaschine entwickelt. Mit einer maximalen Zugkraft von 75.000 N stellt der VOLK
Dieselschlepper DFZ 150 H so ziemlich alles in den Schatten, was derzeit auf dem Zugmaschinenmarkt erhältlich ist. Für den Vortrieb sorgt dabei ein Perkins-Industriemotor mit 4.4 Liter Hubraum. Mit einer Leistung von 102 kW beschleunigt er 150 Tonnen Anhängelast auf bis zu 4 km/h.

Doch schwerste Lasten zu ziehen und diese anschließ-
end wieder sicher zum Stillstand zu bringen, sind be-
kanntlich zwei Paar Stiefel – vor allem bei Verwendung ungebremster Anhänger. Das Chassis der VOLK Zug-
maschine besteht aus diesem Grunde aus bis zu 400 mm starken Stahlplatten – anders ist die konstruktive Aufgabe, 12.5 Tonnen Eigengewicht auf nicht einmal fünf

Schwere Kaliber – VOLK stellt neue Zugmaschinen für den innerbetrieblichen Schwerstlastverkehr vor

Bei Elektroschleppern trägt die Traktionsbatterie zum Fahrzeuggewicht bei – Bei einer Kapazität von 1.550 Ah bringt die abgebildete Batterie stattliche 3.400 kg auf die Waage

Quadratmetern Fahrzeuggrundfläche unterzubringen nämlich kaum zu lösen. Nur zum Vergleich: eine Mercedes S-
Klasse beansprucht fast die doppelte Verkehrsfläche für sich.

Damit wird auch schon deutlich, dass der Schlepper trotz seiner gewaltigen Leistung erstaunlich kompakt ist. Ein Wenderadius von nur 3.65 Meter spricht für sich. Wenn es einmal etwas enger zugeht, erweist sich auch der fein-

Schwere Kaliber – VOLK stellt neue Zugmaschinen für den innerbetrieblichen Schwerstlastverkehr vor

VOLK Elektroschlepper EFZ 80 N mit einer maximalen Anhängelast von 80 Tonnen

fühlige hydrostatische Antrieb als äußerst vorteilhaft. Mit diesem lässt sich der Koloss überraschend präzise rangieren.

Dass die außerordentlich massive Konstruktion für ein Höchstmaß an Stabilität bürgt, muss eigentlich nicht extra betont werden. Auch die hochwertigen Kompo-
nenten des Antriebsstrangs (unter anderem kommen Kessler-Achsen und ein Hydrostat von Bosch-Rexroth zum Einsatz) sind großzügig dimensioniert, so dass das Fahrzeug selbst härtesten Beanspruchungen dauerhaft standhält.

Um das Fahrzeug für unterschiedliche Einsatzzwecke zu optimieren, bietet VOLK eine umfangreiche Zubehör-
palette an. So ermöglicht beispielsweise ein Diesel-
partikelfiltersystem die Einfahrt in geschlossene Gebäu-
de.

 

Elektroschlepper mit bis zu 80 Tonnen Anhängelast als emissionsfreie Alternative

Hohe Anhängelasten sind eigentlich die klassische Domäne von verbrennungsmotorisch angetriebenen Fahrzeu-
gen. Bei Elektroschleppern ist dagegen meist schon bei 25 Tonnen Schluss. Dies ist ein Umstand, der nicht nur aus Emissionsgründen bedauerlich ist.

VOLK preschte hier schon Mitte der neunziger Jahre nach vorne und entwickelte elektrisch angetriebene Zugma-

schinen mit einer maximalen Anhängelast von bis zu
50 Tonnen – damals ein Novum in der Branche. Nun hat VOLK die Messlatte noch einmal höher gelegt und mit dem Modell EFZ 80 N einen Elektroschlepper für bis zu 80 Tonnen Anhängelast vorgestellt.


Die Schwierigkeit liegt dabei vor allem in den hohen Stromstärken, die es zu bewältigen gilt. Maximalströme von 1.000 Ampère und mehr erfordern nicht nur immen-
se Kabelquerschnitte, sondern bringen auch die her-
kömmliche Steuerungstechnik an ihre Grenzen. VOLK hat das Problem durch eine Dual-Steuerung bewältigt. Zum Einsatz kommen hierbei zwei AC-Inverter vom Typ Zapi AC 3 Power – jeder von beiden mit einem Maximal-
strom von 650 Ampère –, die in Master/Slave-Konfigura-
tion betrieben werden.

Auch die Energiespeicherung stellt in dieser Leistungs-
klasse eine besondere Herausforderung dar. Denn An-
hängelasten von bis zu 80 Tonnen stellen natürlich auch

Schwere Kaliber – VOLK stellt neue Zugmaschinen für den innerbetrieblichen Schwerstlastverkehr vor

Auf großem Fuße – Das Modell EFZ 80 N verfügt über eine gigantische Bereifung im Format 28 x 12.5 – 15

an die Batterie hohe Anforderungen. Und eine große Batterie benötigt vor allem eines: Platz. Dies erklärt auch die relativ große Fahrzeugbreite von rund zwei Metern, die VOLK jedoch nicht daran hinderte einen Wenderadius von nur wenig mehr als vier Metern zu realisieren. Die Traktionsbatterie des Fahrzeugs hat eine Kapazität von 80 V / 1.550 Ah – schon das dürfte ein Superlativ bei Elektroschleppern sein. Die maximale Zugkraft von 45.000 N ist es mit Sicher-
heit.

Die Kraftübertragung erfolgt mittels gigantischer Reifen im Format 28 x 12.5 – 15. Um auch bei schlechten Fahr-
bahnverhältnissen eine optimale Traktion zu gewährleisten, verfügt das Fahrzeug über eine elektronische Differen-
zialsperre, welche automatisch eingreift, sobald ein Rad durchzudrehen beginnt. Angetrieben werden die Räder durch zwei Elektromotoren mit einer Leistung von jeweils 20 kW (60 Minuten-Rating). Verglichen mit den 500 kW eines Schwerlast-LKWs im öffentlichen Straßenverkehr erscheint dies geradezu bescheiden. Doch das gewaltige Drehmoment von zwei mal 500 Nm imponiert selbst gestandenen Fernfahrern. Noch beeindruckender ist für man-
chen Trucker, dass das mühsame Hantieren mit bis zu 16 Gängen vollständig entfällt.

So ist das eben mit ungleichen Brüdern: sie entstammen verschiedenen Welten und sind für unterschiedliche Leben bestimmt. Doch wenn sich ihre Wege kreuzen, dann üben sie eine große Faszination aufeinander aus.
 

Schwere Kaliber – VOLK stellt neue Zugmaschinen für den innerbetrieblichen Schwerstlastverkehr vor

Duell der Giganten – Wenn ein 150 Tonnen-Dieselschlepper gegen einen 80 Tonnen-Elektroschlepper antritt, scheint der Ausgang eigentlich klar; dass der Elektroschlepper dennoch nur denkbar knapp verliert, liegt daran, dass sich Elektromotoren kurzfristig um ein Vielfaches überlasten lassen

Heavy Metal – Neue Diesel-Zugmaschine von VOLK

Bad Waldsee, 09.07.2007 – Diesel-Zugmaschinen kommen vor allem dann zum Einsatz, wenn es gilt, schwere bis sehr schwere Lasten über größere Strecken zu ziehen. Für Anhängelasten von 100.000 kg bis 120.000 kg hat VOLK nun eine neue Dieselschlep-
per-Baureihe vorgestellt.

Wer bei Heavy Metal zuerst an die australische Rock-
band AC/DC denkt, liegt damit einerseits ganz falsch und andererseits auch wieder nicht. Denn in den Elektro-
Zugmaschinen von VOLK kommen durchweg moderne und wartungsarme AC- (sprich: Drehstrom-) Antriebe zum Einsatz, nachdem wir als einer der ersten Hersteller unserer Branche die ältere DC- (sprich: Gleichstrom-) Technik vollständig aus unseren Elektrofahrzeugen verbannt haben. Aber das ist eine andere Geschichte.

Während Elektro-Zugmaschinen nämlich bei Anhänge-

VOLK Diesel-Zugmaschine DFZ 120 H

VOLK Diesel-Zugmaschine DFZ 120 H

lasten jenseits von 80 Tonnen konzeptbedingt an Ihre Grenzen stoßen, lassen sich mit Diesel-Zugmaschinen auch deutlich höhere Anhängelasten spielend bewegen.

Für Anhängelasten von bis zu 120 Tonnen hat VOLK eine neue Diesel-Zugmaschine entwickelt. Mit einer maximalen Zugkraft von 65.000 N stellt der VOLK Dieselschlepper DFZ 120 H so ziemlich alles in den Schatten, was derzeit auf dem Zugmaschinenmarkt erhältlich ist.

Um schwerste Lasten von bis zu 120 Tonnen nicht nur ziehen, sondern vor allem auch sicher wieder abbremsen zu können, verfügt die Zugmaschine über ein Eigengewicht von rund zehn Tonnen. Dieses enorme Gewicht resultiert vor allem daraus, dass das Fahrzeug-Chassis aus 15 cm starkem Massivstahl besteht.

„Alleine die Rohstoffkosten für den Fahrzeugrahmen liegen bei rund 14.000 Euro“, erklärt VOLK-Geschäftsführer
Dr. Matthias Baur. Dieses Geld ist gut angelegt. Denn die massive Konstruktion bürgt für ein Höchstmaß an Stabi-
lität und gewährleistet, dass das Fahrzeug auch härtesten Beanspruchungen dauerhaft standhält. Ohnehin ist das Fahrzeug durchweg mit hochwertigen Komponenten, wie beispielsweise Kessler-Achsen, ausgestattet.

Eingesetzt werden derartige Zugmaschinen vor allem in der Stahl- und Aluminiumindustrie. So zählen beispiels-
weise Unternehmen wie ThyssenKrupp, Corus Steel oder Hydro-Aluminium zum Kundenkreis von VOLK.

Trotz seiner gewaltigen Leistung ist der Schlepper erstaunlich kompakt und ermöglicht einen Wenderadius von nur
3.65 Metern. Mittels seines hydrostatischen Antriebs lässt sich der Koloss zudem überraschend feinfühlig rangie-

Rahmenteil aus 15 cm dickem Massivstahl

Rahmenteil aus 15 cm dickem Massivstahl

ren. Beides ist wichtig, wenn es einmal etwas enger zu-
geht.

Um das Fahrzeug für unterschiedliche Einatzzwecke zu optimieren, bietet VOLK eine umfangreiche Zubehör-
palette an. So erlaubt beispielsweise ein Dieselpartikel-
filter bei Bedarf die Einfahrt in geschlossene Gebäude. Eine am Fahrzeugheck angebrachte Vor- und Rücktast-
einrichtung erleichtert den Kupplungsvorgang. Und eine Druckluftbeschaffungsanlage ermöglicht die Verwen-
dung druckluftgebremster Anhänger.

Unbedingt nötig wäre letzteres freilich nicht. Denn an-

ders als manches andere Fahrzeug in dieser Leis-
tungsklasse erreicht der VOLK DFZ 120 H auch mit ungebremsten Anhängern spielend die erforderlichen Verzögerungswerte – zumindest dann wenn er nicht im Gefälle betrieben wird.  

Fest im Sattel – VOLK Elektroschlepper EFZ 30 SK mit
Sattelkupplung

Bad Waldsee, 06.11.2006 – Als bislang einziger Hersteller bietet VOLK einen Elektroschlepper mit Sattelkupplung an. Das Fahrzeug eignet sich für Anhängelasten von bis zu 30 Tonnen und für Sattellasten von bis zu 16 Tonnen. Es wird wahlweise mit einer hydraulischen oder einer mechanischen Sattelkupplung angeboten.

VOLK Elektroschlepper EFZ 30 SK

Mit dem Modell EFZ 30 SK können herkömmliche LKW-Sattelauflieger im innerbetrieblichen Verkehr transportiert werden. Dies ermöglicht eine Optimierung des Materialflusses an der Schnittstelle zwischen Extra- und Intralogistik. Da Elektroschlepper aufgrund ihres emissionsfreien Antriebs die Einfahrt in geschlossene Werkshallen ermögli-
chen, können mit dem VOLK EFZ 30 SK unnötige Umladevorgänge vermieden werden. Besonders bei der Just-in-
time-Bereitstellung von Produktionsteilen ergeben sich daraus große Vorteile.

So werden zum Beispiel bei einem deutschen Automo-
bilhersteller vormontierte Cabriodächer per LKW ange-
liefert. Mit einem VOLK Elektroschlepper wird dann der komplette Sattelauflieger bis direkt an die Montagelinie gefahren und erst dort entladen. „Ein mehrfaches Hand-
ling der Teile ist daher nicht erforderlich“, erläutert VOLK-
Geschäftsführer Dr. Matthias Baur den zentralen Vorteil dieses Logistikkonzepts. Eine Unterbrechung des Ma-
terialflusses und resultierende Zeitverluste können so-
mit vermieden werden.

Ein weiterer Vorteil ist zudem in der geringen Geräusch-
entwicklung von Elektroschleppern zu sehen. Dr. Baur schildert auch hierzu einen typischen Einsatzfall: „Einer unserer Kunden betreibt eines der größten europäisch-
en Distributionslager für Stahlprodukte mit intermoda-
lem Umschlag von der Bahn auf den LKW“. Aufgrund der Nähe zu einem angrenzenden Wohngebiet war dort in

VOLK Elektroschlepper EFZ 30 SK mit Sattelauflieger

VOLK Elektroschlepper EFZ 30 SK mit Sattelauflieger

der Vergangenheit ein Umschlag während der Nachtstunden nur mit starken Einschränkungen möglich. „Der Lärm ankommender und abfahrender LKW führte zu zahlreichen Beschwerden, was die Unternehmensleitung sogar über eine millionenteure Standortverlagerung nachdenken lies“, so Dr. Baur.

Stattdessen werden nun mit einem VOLK Elektroschlepper Nacht für Nacht bis zu 40 Sattelauflieger zu den verschie-
denen Verladestationen transportiert, beladen und anschließend zu einem großen LKW-Parkplatz am Rande des Firmengeländes gezogen. Von dort werden Sie am darauf folgenden Morgen per LKW zu den Abnehmern in ganz Europa weitertransportiert.

Gerade bei einem solchen Einsatzprofil mit zahlreichen An- und Abkuppelvorgängen erweist sich auch die geringe Einstiegshöhe von nur rund 45 cm als erhebliche Erleichterung. „Wenn Sie als LKW-Fahrer achtzig mal pro Schicht

VOLK – Hydraulische Sattelkupplung

Hydraulische Sattelkupplung

rund einen Meter dreißig auf den Bock hochklettern, dann brauchen Sie in Ihrer Freizeit keinen Sport mehr zu machen“, resümiert Dr. Baur ebenso überspitzt wie zu-
treffend.


Der Kuppelvorgang wird durch eine hydraulische Sat-
telkupplung vereinfacht und beschleunigt. Da der Fahrer die Kupplungsplatte vom Fahrerhaus aus anheben und absenken kann, ist ein manuelles Herauf- und Herun-
terkurbeln des Aufliegers nicht erforderlich. Auch die Entriegelung des Königszapfens erfolgt vom Fahrerhaus aus.

Alternativ wird auch eine mechanische Sattelkupplung angeboten. Aufgrund ihres geringeren Preises ist diese empfehlenswert, wenn keine häufigen Kuppelvorgänge erforderlich sind.

Kraftzwerg – VOLK präsentiert den kompaktesten Elektroschlepper

für 20 to Anhängelast

Bad Waldsee, 18.04.2006 – Mit dem neu entwickelten Modell EFZ 20 K präsentiert VOLK den derzeit kompaktesten Elektroschlepper für 20 Tonnen Anhängelast. Das Fahrzeug ist speziell für den Einsatz unter besonders beengten Platzverhältnissen konzipiert und zudem deutlich günstiger als herkömmliche Elektroschlepper in dieser Leistungs-
klasse.
 

Kraftzwerg – VOLK präsentiert den kompaktesten Elektroschlepper für 20 to Anhängelast

Mit einer Länge von knapp über zwei Metern ist der VOLK Elektroschlepper EFZ 20 K der derzeit kompakteste Elektroschlepper für 20.000 kg Anhängelast


Entwicklungsziel bei der Konzeption des Modells EFZ 20 K war es, einen besonders kompakten Elektroschlepper
für Anhängelasten von bis zu 20 Tonnen zu bauen. Herausgekommen ist dabei ein Schlepper der mit einer Länge von rund zwei Metern und einer Breite von einem Meter rund 30 Prozent kürzer und 20 Prozent schmaler ist als her-
kömmliche Elektroschlepper in dieser Leistungsklasse.

Dies ist vor allem dann besonders wichtig, wenn es eng hergeht. „In einer am Reißbrett geplanten Fabrik auf der grünen Wiese werden Sie solche Probleme selten vorfinden“ erläutert VOLK-Geschäftsführer Dr. Matthias Baur. In

den für den Industriestandort Deutschland so typischen, oft über viele Jahrzehnte organisch gewachsenen Fa-
brikgebäuden sieht es dagegen vielfach anders aus. „Aus der Sicht des Logistikplaners“, so Dr. Baur, „stellen solche ‚Anbaufabriken’ nicht selten einen wahren Alp-
traum dar“.

Geringe Durchfahrtsbreiten und andere bauliche Eng-
pässe verhindern hier oft den Einsatz leistungsstärkerer Zugmaschinen. Die resultierende Aufteilung des Trans- portgutes auf mehrere kleinere Schleppzüge führt zu einer Vervielfachung des innerbetrieblichen Verkehrs-
aufkommens und ist schon deshalb kontraproduktiv.
Viel entscheidender ist jedoch, dass hiermit meist auch erhebliche Zusatzkosten verbunden sind.

Da trifft es sich gut, dass das Modell EFZ 20 K durch seine kompakte Bauweise nicht nur effizientere logisti- sche Abläufe ermöglicht, sondern zudem auch noch gut 25 % günstiger ist als ein 20-Tonnen-Elektroschlepper

Kraftzwerg – VOLK präsentiert den kompaktesten Elektroschlepper für 20 to Anhängelast

Zwei ungleiche Brüder – VOLK Elektroschlepper EFZ 20 N und EFZ 20 K im direkten Größenvergleich

herkömmlicher Bauart. Damit erscheint das Modell EFZ 20 K jedoch nur auf den ersten Blick als direkter Konkurrent zum bestehenden Full-Size-Elektroschlepper vom Typ EFZ 20 N. Denn beide Schlepper verfügen über deutlich von-
einander abweichende Eigenschaftsprofile. Gerade bei Einsatzfällen, bei denen räumliche Restriktionen kein Pro-
blem darstellen und wo es zudem auf besonders große Reichweiten ankommt, stellt der Full-Size-Elektroschlepper EFZ 20 N meist die bessere Wahl dar. Zwar ist auch der EFZ 20 K mit einer Batteriekapazität von 48 V / 660 Ah nicht eben ärmlich ausgestattet, doch setzt das Streben nach besonders kompakten Abmessungen bei der Batterieaus-
wahl natürliche Grenzen.
 

Kraftzwerg – VOLK präsentiert den kompaktesten Elektroschlepper für 20 to Anhängelast
volk_elektroschlepper_efz20kv4_reflection

VOLK Elektroschlepper EFZ 20 K mit Fahrerkabine

Auch technisch hat der EFZ 20 K einiges zu bieten: Ein wartungsfreier Drehstrom-Asynchron-Antrieb mit 10 KW Leistung ermöglicht eine maximale Zugkraft von rund
10.000 N. Eine automatische Antriebsschlupfregelung sorgt dabei dafür, dass diese Leistung jederzeit sicher auf die Strasse gebracht wird.

Zahlreiche Zubehöroptionen ermöglichen es, den VOLK EFZ 20 K an individuelle Erfordernisse anzupassen. So erleichtert beispielsweise eine optionale Vor- und Rück-
tasteinrichtung An- und Abkupplungsvorgänge. Auf Wunsch ist zudem auch eine Fahrerkabine erhältlich,
die den Fahrer vor Witterungseinflüssen schützt. Eine elektrische Heizung sorgt dabei auch an kalten Winter-
tagen für eine behagliche Temperatur. In puncto Komfort steht der EFZ 20 K seinen „großen Brüdern“ folglich in nichts nach.

Flinker Vogel –

Neuer Elektro-Plattformwagen EFW 0.3 Roadrunner II

Bad Waldsee, 24.02.2006 – Genau 10 Jahre ist es her, dass der erste VOLK EFW 0.3 Roadrunner Fabrik- und
Großmarkthallen zu seinem Revier erklärte. Der flinke und wendige Kleintransporter stellte von Anfang an einen echten Verkaufsschlager dar und wird heute europaweit eingesetzt. Zum Jubiläum hat VOLK die Baureihe nun komplett überarbeitet. Der neue Roadrunner II wartet mit einer Reihe interessanter Neuheiten auf.
 

VOLK Elektro-Plattformwagen EFW 0.3 Roadrunner II

VOLK Elektro-Platformwagen EFW 0.3 Roadrunner II


 So rüstet VOLK den Roadrunner II serienmäßig mit einer verschleißfreien Retarder-Hinterradbremse aus. Diese erlaubt eine äußerst gefühlvolle Dosierung der Bremskraft mittels Fußpedal und gewährleistet zugleich ein hohes Maß an Energieeffizienz. VOLK ist zudem der europaweit erste Anbieter, der in dieser Fahrzeugklasse serienmäßig die moderne Sensorless-Technologie einsetzt. Diese ermöglicht den Verzicht auf verschleißanfällige Kugellager-
sensoren und führt daher zu einer Minimierung des Wartungsaufwands. Dass der Roadrunner II dabei serienmäßig über einen langlebigen und praktisch wartungsfreien Drehstrom-Asynchron-Motor verfügt, versteht sich da fast schon von selbst – war VOLK doch der erste deutsche Hersteller der bei Plattformwagen und Zugmaschinen bereits 1995 auf Drehstromtechnik setzte.

Der Roadrunner II kann auf seiner Ladefläche 300 kg Nutzlast transportieren und kann als Zugfahrzeug je nach Ausführung bis zu 1.000 kg ziehen. Die kompakten Abmessungen und der geringe Wendekreis stellen gerade bei beengten Platzverhältnissen einen großen Vorteil dar. Präzises Rangieren wird hierbei durch den stufenlosen elektrischen Antrieb und die leichtgängige Lenkung erleichtert. Aber auch größere Distanzen können schnell überwunden werden. Denn mit einer Höchstgeschwindigkeit von bis zu 24 km/h wird der „Roadrunner“ seinem Namen in vollem Maße gerecht. Damit ihm dabei die Puste nicht ausgeht, wird er mit einer Batteriekapazität von bis zu 170 Ah ausgeliefert.

Eine große Auswahl von Zubehör und Sonderausstattungen ermöglicht die Optimierung für die unterschiedlichsten Anforderungen. So stehen je nach Einsatzzweck verschiedene Ladeflächen- und Bordwand-Optionen zur Wahl. Ein optionaler Scherentischaufbau ermöglicht es, die Ladehöhe flexibel an die jeweiligen Erfordernisse anzupassen und erleichtert so den Be- und Entladevorgang. Ein Wetterverdeck und ein Huckepack-Anhängersystem runden die umfangreiche Zubehörpalette ab.

Der VOLK EFW 0.3 Roadrunner II ist ab sofort erhältlich und wird zur Markteinführung zu besonders attraktiven Preisen und Leasingkonditionen angeboten.

Neue Hybridschlepper-Baureihe vorgestellt

München, 15.10.2005 – Auf der Flughafenmesse Inter-
airport Europe in München stellte VOLK eine zweite Hy-
bridschlepper-Baureihe vor. Die neuentwickelte Bau-
reihe NT ist oberhalb der bereits seit 2002 erhältlichen Baureihe N positioniert.

Hybridschlepper verfügen sowohl über einen Elektro-
als auch über einen Dieselmotor und kommen überall dort zum Einsatz, wo das Anforderungsprofil den ge-
mischten Betrieb in Innen- und Außenbereichen erfor-
dert. Dies ist vor allem auf Flughäfen, aber häufig auch in der Industrie der Fall.

Während der Vortrieb innerhalb geschlossener Gebäude mit dem emissionsfreien und geräuschlosen Elektro-
antrieb erfolgt, wird im Freien einfach der Dieselmotor zugeschaltet. Dieser lädt dabei über einen Generator die

VOLK Hybridschlepper der Baureihe NT

Traktionsbatterien wieder auf. Da durch das permanente Nachladen der Batterien im Dieselbetrieb auf Batterie-
wechsel- und Batterieladevorgänge verzichtet werden kann, ist mit den neuen VOLK Hybridschleppern HFZ 20 NT und HFZ 30 NT ein unterbrechungsfreier Mehrschichteinsatz möglich.

Mit ihren kräftigen Elektromotoren in Drehstrom-Asynchron-Technik (16 KW beim Modell HFZ 20 NT und 20 KW beim Modell HFZ 30 NT) und ihren äußerst zuverlässigen und leisen Deutz-Dieselmotoren (36 KW beim Modell HFZ 20 NT und 42 KW beim Modell HFZ 30 NT) ermöglichen die VOLK Hybridschlepper HFZ 20 NT und HFZ 30 NT besonders hohe Geschwindigkeiten und eine erstklassige Performance an Steigungen. Bei einer maximalen Zugkraft von bis zu 20.000 N werden dabei selbst schwerste Lasten von bis zu 30.000 kg spielend bewegt.

Besonders beeindruckt zeigten sich die Fachbesucher auf der Interairport von dem einzigartigen modularen Konzept der VOLK Hybridschlepper HFZ 20 NT und HFZ 30 NT. Ebenso wie auch ihre kleineren Brüder HFZ 20 N und HFZ 30 N, die bereits seit 2002 bei Airlines wie KLM, Air France oder Martin Air eingesetzt werden, verfügen nämlich auch die neuen Hybridschlepper HFZ 20 NT und HFZ 30 NT über ein Schnellwechsel-Dieselmotor-Generator-Modul – das sogenannte VOLK POWER PACK®.

Dabei handelt es sich um eine modulare Einheit, die innerhalb von nur 5 Minuten austauschbar ist und neben dem Dieselmotor auch den Generator, den Dieseltank, die Starterbatterie und den Anlasser enthält. Alle gängigen Wartungs- und Reparaturtätigkeiten am Dieselmotor können daher auch unabhängig vom Fahrzeug durchgeführt werden.

VOLK Hybridschlepper der Baureihe NT mit VOLK POWER PACK®

Diesen Vorteil machte sich z.B. die holländische Fluglinie KLM zu Nutze, als sie für ihre 70 VOLK-Zugmaschinen 2 zusätzliche POWER PACKs bestellte. Muss an einem Fahrzeug z.B. ein Ölwechsel durchgeführt werden, so bleibt nur dessen VOLK POWER PACK® in der Werkstatt. Das Fahrzeug selbst wird in wenigen Minuten mit einem der beiden Reserve-Module bestückt und kann so ohne größere Unterbrechung wieder auf dem Flughafen-Vorfeld eingesetzt werden. Reparaturbedingte Stillstandszeiten können daher um bis zu 90 % reduziert werden. Für Fahrzeugbetreiber hat dies eine höhere Fahrzeugverfügbarkeit und erhebliche Kosteneinsparungen zur Folge.

Zudem profitieren Betreiber von einer höheren Zukunftssicherheit ihrer Investitionen: Denn der modulare Aufbau macht VOLK Hybridschlepper zu zukunftsoffenen und hochflexibel einsetzbaren Zugfahrzeugen. So ist es beispiels-
weise bei einer Veränderung der Einsatzbedingungen möglich, eine ursprünglich als reiner Elektroschlepper er-
worbene VOLK-Zugmaschine nachträglich zum Hybridschlepper umzurüsten. Alles was hierzu erforderlich ist, ist die Montage eines VOLK POWER PACK® auf der Ladefläche des Fahrzeugs.

Neue Elektroschlepper Baureihe EFZ 3.5 K – EFZ 12 K vorgestellt

Bad Waldsee, 12.01.2005 – VOLK hat eine neue Elek- troschlepper-Baureihe für kleine bis mittlere Zuglasten vorgestellt. Zur der neuen Produktfamilie zählen die Fahrzeugtypen EFZ 3.5 KEFZ 6 K, EFZ 8 K, EFZ 10 K und EFZ 12 K für Anhängelasten von 3.500, 6.000 kg,
8.000 kg, 10.000 kg oder 12.000 kg.

Bei der Konzeption der Baureihe EFZ 3.5 K – EFZ 12 K wurde konsequent auf ein Höchstmaß an Betriebs-
sicherheit geachtet. Dadurch hebt sich diese Baureihe deutlich von den meisten anderen Elektroschleppern in derselben Leistungsklasse ab – sind diese doch meist als 3-Rad-Schlepper ausgelegt, woraus eine hohe Kippgefahr in Kurven oder auf Gefällstrecken resultiert.

Die VOLK Elektroschlepper EFZ 3.5 K – EFZ 12 K verfü-
gen dagegen durch ihre Vier-Rad-Bauweise und ihren besonders niedrigen Schwerpunkt über eine hervorra-
gende Fahrstabilität.
 

Neue Elektroschlepper Baureihe EFZ 3.5 K – EFZ 12 K vorgestellt
volk_elektroschlepper_efz3.5k-efz12kv2_reflection

Die neu vorgestelllte Elektroschlepper-Baureihe EFZ 3.5 K – EFZ 12 K
ist für Anhängelasten von 3.500 kg bis 12.000 kg konzipiert – Durch ihre Vier-Rad-Bauweise sind die Fahrzeuge besonders kippsicher

Darüber hinaus können an der Vorderachse wesentlich höhere Bremskräfte übertragen werden als bei konven-
tionellen 3-Rad-Schleppern. Im Zusammenspiel mit der hydraulischen Zweikreis-Bremsanlage und der elektri-
schen Nutzbremse resultieren hieraus hervorragende Verzögerungswerte. An Rampen kann die Geschwindigkeit zudem mittels Schleichfahrtschalter verringert und präzise kontrolliert werden.

Diese Sicherheitsreserven haben nicht nur eine größere Unfallsicherheit zur Konsequenz; vielmehr führen sie auch zu einer gesteigerten Produktivität: Denn speziell bei ungebremsten Anhängern und bei Einsatzbedingungen mit abschüssigen Strecken oder schlechtem Fahrbahnbelag wird die maximale Anhängelast in der Regel nicht durch die Zugkraft des Schleppfahrzeugs begrenzt, sondern vielmehr durch das Erfordernis, die angehängte Last jederzeit sicher abbremsen zu können.

innovation@work®