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Rundes Jubiläum –

VOLK liefert das viertausendste Fahrzeug aus

Bad Waldsee, 02.12.2013 – In Zeiten in denen Schutz-
schirme schnell mal das Volumen von 1.000 Milliarden Euro erreichen, geht vielen Menschen das intuitive Ge-
fühl für die Größe von Zahlen mehr und mehr verloren. Das war früher einmal anders. Im Altertum etwa galten schon Zahlen jenseits von 1.000 als unvorstellbar groß. Das Zahlensystem der alten Römer endete mit der Zahl MMMCMXCIX, also 3.999. Die Zahl 4.000 erschien so unglaublich groß, dass sie schlicht nicht benötigt wurde. So kam es, dass die Zahl 4.000 im Römischen Reich als Synonym für sehr große Zahlen schlechthin verwen-
det wurde. Historiker bezeichnen diesen Sachverhalt mit dem etwas sperrigen Fachbegriff „Superlativ der Quan-
tität“.

So berichtet beispielsweise die Bibel von der wunder-
samen Speisung der 4.000, wofür nicht mehr als sieben Laibe Brot erforderlich waren, oder vom Philisterkrieg, in dem 4.000 Mann ihr Leben ließen. Und es ist sicher auch kein Zufall, dass laut biblischer Überlieferung bei

Rundes Jubiläum – VOLK liefert das viertausendste Fahrzeug aus

Die Nummer 4000 – Der im November 2013 fertiggestellte VOLK EFZ 80 N ist mit einer Zugkraft von 50.000 N einer der stärksten Elektroschlepper der Welt

der Geburt Christi genau 4.000 Jahre seit Adam und Eva verstrichen waren. Diese Tradition, die später noch man-
cherlei Verwirrung stiften sollte, hielt sich noch bis ins frühe Mittelalter. So erzählt die im 10. Jahrhundert niederge-
schriebene Katharinenlegende vom Tode von 4.000 Heiden und auch hier ist die Zahl 4.000 nicht als historische Tatsache, sondern als Inbegriff für eine unvorstellbar große (und aus diesem Grunde nicht genau bezifferbare) An-
zahl zu verstehen.

Sie fragen sich langsam, was all das mit Flurförderzeugen zu tun hat? Nun manchmal muss man eben etwas wei-
ter ausholen, um die Bedeutung eines Ereignisses ins rechte Licht zu rücken, und sei es mittels eines Schweins-

Rundes Jubiläum – VOLK liefert das viertausendste Fahrzeug aus

Zeitmaschine – Mit 20.000 N Zugkraft war der VOLK Elektroschlepper EFZ 35 N im Jahr 1989 eine der stärksten Elektro-Zugmaschinen am Markt

galopps durch die abendländische Kulturgeschichte. Wenn VOLK vor kurzem das viertausendste Fahrzeug auslieferte, das soll damit gesagt werden, dann ist das also etwas durchaus Besonderes.

Nur zum Vergleich: Der größte IKEA-Markt Deutschlands in Berlin-Lichtenfelde verfügt über gerade einmal 2.000 PKW-Stellplätze. Für ein Treffen aller jemals gebauten VOLK-Fahrzeuge wäre er also hoffnungslos unterdi-
mensioniert. Auch in einer Stadt wie Erfurt ginge bei ei-
nem solchen VOLK-Treffen nichts mehr. Die thüringi-
sche Landeshauptstadt verfügt in der Innenstadt über insgesamt 3.000 Stellplätze in sieben Parkhäusern. Und selbst das spektakuläre Parkhaus der neuen Landes-
messe in Stuttgart, welches in einer Gesamtlänge von 336 Metern die sechsstreifige Autobahn A8 überspannt, bietet auf insgesamt sechs Parkdecks lediglich 4.000 Stellplätze. Es wäre damit bis auf den letzten Platz aus-
gebucht.

Bei dem viertausendsten Fahrzeug mit der Fahrzeug-

nummer 59.4000 handelte es sich um einen Elektroschlepper des Typs EFZ 80 N. Mit einer maximalen Zugkraft
von 50.000 N und einer Anhängelast von bis zu 80 Tonnen ist dieser derzeit einer der stärksten Elektroschlepper
der Welt. Eine Fügung des Schicksals wollte es, dass zeitgleich mit der Fertigstellung des viertausendsten Fahr-
zeugs auch das tausendste Fahrzeug zur Generalüberholung zurück ins Werk kam. Ein VOLK Elektroschlepper des Typs EFZ 35 N aus dem Jahr 1989 mit der Fahrzeugnummer 35.1000. Mit einer maximalen Zugkraft von 20.000 N und einer Anhängelast von 35.000 kg war dieser vor rund 20 Jahren ebenfalls eine der stärksten auf dem Markt verfügbaren Zugmaschinen mit Elektroantrieb.

Dieser Zufall bietet die Gelegenheit, das runde Jubiläum zugleich auch für einen Rückblick auf die technische Ent-

wicklung der vergangenen 20 Jahren zu nutzen: Während im Jahr 1989 noch Transistorsteuerungen und Gleich- stromtechnik dominierten, begann Mitte der neunziger Jahre der unaufhaltsame Siegeszug der Drehstromtechnik. Damit entfiel nicht nur endlich das lästige Bürstenwechseln, welches zuvor Generationen von Monteuren auf Trab gehalten hatte; vielmehr wurde auch mit Blick auf Leistung, Fahrkomfort und Sicherheit die Tür in eine völlig neue Welt aufgestoßen. Die Ver-
netzung mehrerer Fahrsteuerungen in Master/Slave-
Konfiguraration ermöglicht heute maximale Ströme von bis zu 2.000 Ampere, was einer elektrischen Antriebs-
leistung von rund 160 kW entspricht. Damit ist längst ein Punkt erreicht, wo die Grenzen des Machbaren nicht mehr von der Steuerungstechnik vorgegeben werden, sondern von der Größe der zur Verfügung stehenden Batterien.

Eine immer ausgefeiltere Programmierung und die zu-
nehmende Vernetzung mehrerer Steuerungen ermög-
licht heute eine Vielzahl von Funktionen, die selbst im

Rundes Jubiläum – VOLK liefert das viertausendste Fahrzeug aus

Steuerungstechnik anno 1989 – Bald schon werden sich nur noch ältere Semester an das wohlige Klacken anziehender Schütze erinnern, welches früher jeden Fahrtrichtungswechsel begleitete

PKW noch vor wenigen Jahren Zukunftsmusik waren. Elektronische Anfahrhilfen und Differentialsperren sind in VOLK Elektroschleppern heute ebenso Realität wie automatische Feststellbremsen und Anti-Blockiereinrichtun-
gen. Auch in Punkto Fahrkomfort hat sich in den vergangenen 20 Jahren einiges getan: Da sich Drehstrommotoren präziser regeln lassen, ermöglichen sie ein besonders feinfühliges Fahren. Auch Fahrtrichtungswechsel lassen sich weicher realisieren als bei herkömmlichen Gleichstrommotoren. Dies ist vor allem dann besonders wichtig, wenn die Einsatzbedingungen präzises Rangieren auf engstem Raum erfordern. Fahrerkabinen werden heute nicht mehr fest mit dem Fahrzeugrahmen verschweißt, sondern mittels spezieller hydraulischer Dämpfungselemente-

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Steuerungstechnik im Jahr 2013 – Die intelligente Vernetzung mehrerer Steuerungen erlaubt heute enorme Leistungsdaten und ein früher nicht gekanntes Maß an Fahrkomfort und -sicherheit

vom Chassis entkoppelt. Luftgefederte Sitze und Klima-
anlagen sind heute ein zunehmend häufiger geordertes Extra. Davon konnten die Schlepperfahrer vor 20 Jahren
nur träumen.

Von der Produktion des ersten Fahrzeugs bis zum tau-
sendsten hatte es in den siebziger und achtziger Jahren knapp 20 Jahre gedauert. Nach weiteren 20 Jahren wur-
de nun bereits die 4.000er-Marke geknackt. Und selbst-
verständlich haben wir uns auch für die nächsten 20 Jahre wieder einiges vorgenommen: Das Parkhaus der Allianz-Arena in München, eine der größten Parkgaragen Deutschlands, hat 10.000 Stellplätze.

Im alten Griechenland trug diese Zahl übrigens die Be-
zeichnung “Myriade” und galt dort – ähnlich wie die Zahl 4.000 bei den Römern – als Synonym für eine unzählba-
re Menge. Noch heute bedeutet “myriad” im Englischen “unzählig” bzw. “Unzahl”. Aber dieses Thema werden wir dann in einigen Jahren nochmal aufgreifen...

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