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Auf Testfahrt – VOLK Elektroschlepper in der Trailer- 

Prüfhalle von Kögel

Burtenbach, 30.03.2009 – Es gibt nur wenige Branchen die von der gegenwärtigen Wirtschaftskrise so hart ge-
troffen wurden wie die Nutzfahrzeugindustrie. Die Zahl der in Europa neu zugelassenen Nutzfahrzeuge ist zum Jahresanfang 2009 um rund ein Drittel gefallen.

Trotz dieser Absatzkrise hat die Kögel Fahrzeugwerke GmbH an dem bereits im vergangenen Jahre begon-
nenen Ausbau festgehalten. Mehr als vier Millionen Euro hat der Hersteller von Anhängern und Sattelaufliegern seit dem vergangenen Sommer in die Erweiterung und Modernisierung seines Stammwerks in Burtenbach (Kreis Günzburg) investiert. Die Betriebsfläche wurde dabei um fast 70.000 auf 315.000 Quadratmeter ver-
größert. Gleichzeitig wurde die Tauchlackieranlage mo-
dernisiert und auf ein neues Verfahren umgestellt, wel-
ches eine lösungsmittel- und zinkphosphatfreie Nano-
lackierung ermöglicht. Auch drei VOLK Elektroschlepper waren Teil des Investitionsprogramms. Die Fahrzeuge
wurden gemeinsam mit den verantwortlichen Projekt-

Auf Testfahrt – VOLK Elektroschlepper in der Trailer-Prüfhalle von Kögel

Kögel ist der drittgrößte Hersteller von Sattelaufliegern und Anhängern in Deutschland – Mit 1.350 Mitarbeitern erwirtschaftet das Unternehmen einen Umsatz von 450 Millionen Euro

ingenieuren von Kögel konzipiert und speziell für die Anforderungen des Unternehmens entwickelt und gefertigt.

Alle bei Kögel hergestellten Anhänger und Sattelauflieger müssen vor der Auslieferung ein umfangreiches Test-
und Prüfprogramm durchlaufen, um sicherzustellen, dass sie den hohen Qualitäts- und Sicherheitsstandards des Unternehmens genügen. In der Prüfhalle durchlaufen die Trailer dazu mehrere Stationen. An der ersten Haltestelle

Auf Testfahrt – VOLK Elektroschlepper in der Trailer-Prüfhalle von Kögel

Um eine gleichbleibend hohe Qualität zu gewährleisten, durchlaufen alle Trailer vor der Auslieferung ein umfangreiches Test- und Kontrollprogramm – Bis zu 100 Trailer passieren pro Tag die Prüfhalle

werden zunächst Aufkleber mit Warn- und Sicherheits-
hinweisen angebracht. Direkt im Anschluss kommt der Rollenprüfstand als zweite Station. Um die Betriebs- und Feststellbremse der Trailer einem elektronischen Prüf-
programm zu unterziehen, werden die Anhänger an eine festinstallierte Druckluftanlage angeschlossen. Bevor die Trailer die Prüfhalle verlassen und auf einer großen Abstellfläche im Freien auf Ihren Weitertransport zum Endkunden warten, erfolgt als letzter Schritt eine um-
fangreiche Endkontrolle.

Während der Fahrt von der Fertigungshalle über die Prüfstrasse zum Abstellgelände werden die Trailer von VOLK Elektroschleppern gezogen. Die Sattelauflieger
werden hierzu auf einem zweiachsigen Drehgestell-
wagen mit Sattelkupplung aufgesetzt. Dieser Wagen verfügt über eine konventionelle LKW-Zugdeichsel, mit-
tels derer er wie ein normaler Anhänger verzogen wer-
den kann.
Die Anhängekupplung der VOLK Fahrzeuge
ist hydraulisch höhenverstellbar und verfügt über eine trapezförmige Einfädelhilfe. Diese kann zur Aufnahme

der Zugdeichsel bis auf den Boden heruntergelassen werden. Da die Kupplung zudem von der Fahrerkabine aus fernentriegelbar ist, muss der Fahrer das Fahrzeug zum An- und Abkuppeln nicht verlassen. Dies ist sehr wichtig, da mit jedem der drei Schlepper bis zu 60 An- und Abkuppelvorgänge pro Tag zu bewältigen sind.

Um während des Kupplungsvorgangs eine optimale Sicht auf die Anhängekupplung zu ermöglichen, sind die Fahr-

zeuge als Hecksitzschlepper konzipiert. Während diese Bauweise bei Diesel-Zugmaschinen relativ häufig vor-
kommt, ist sie bei Elektroschleppern eher ungewöhn-
lich. Denn die schwere, voluminöse Traktionsbatterie kann bei Hecksitzanordnung normalerweise nicht – wie sonst üblich – im Zwischenraum zwischen Vorder- und der Hinterachse untergebracht werden. Eine Positionie-
rung auf der Vorderachse wäre die zwangsläufige Folge – und damit auch ein ungünstiger Schwerpunkt und eine eingeschränkte Sicht nach vorne. Bei den Spezialfahr-
zeugen für Kögel wurde aus diesem Grund die Fahrer-
kabine “halbiert”, so dass die Batterie mit einer Kapazität von 80 V / 465 Ah im Achszwischenraum neben dem Fahrerhaus Platz fand.

Dies war im vorliegenden Fall möglich, weil das Anfor-
derungsprofil zwei wichtige Vorbedingungen erfüllte: Erstens sind die Fahrzeuge konzeptionell für den Ein-
mannbetrieb ausgelegt, so dass ein Beifahrersitz nicht erforderlich ist. Und zweitens mussten die Fahrzeuge deutlich breiter konstruiert werden als herkömmliche

Auf Testfahrt – VOLK Elektroschlepper in der Trailer-Prüfhalle von Kögel

Gezogen werden die Trailer von VOLK Elektroschleppern – Bei den Fahr-
zeugen handelt es sich um eine kundenspezifische Sonderkonstruktion, welche konsequent für den Einsatz auf dem Prüfstand optimiert wurde

Elektroschlepper, da der Einsatz auf dem Bremsenprüfstand eine Spurweite von mindestens 1.350 mm erfordert. Die Fahrzeuge sind mit einem wartungsfreien Drehstrommotor mit einer Leistung von 20 KW ausgestattet und ver-
fügen über eine maximale Anhängelast von 30.000 kg. Dadurch haben die Zugmaschinen ausreichende Leis-
tungsreserven, um die nur sechs bis sieben Tonnen schweren Trailer aus den muldenartigen Vertiefungen des Rollenprüfstandes loszubrechen.
 

Auf Testfahrt – VOLK Elektroschlepper in der Trailer-Prüfhalle von Kögel

Das Stammwerk der Kögel Fahrzeugwerke GmbH in Burtenbach bei Günzburg – Die Werksfläche wurde in den vergangenen Monaten auf 315.000 Quadratmeter erweitert

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