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VOLK Elektrokarren auf der Insel Helgoland

Helgoland, 30.07.2007 – Beschaulichkeit, Ruhe, Natur und die Weite des Meeres – dies alles sind Attribute, die das Nordseeheilbad Helgoland auszeichnen. Dazu trägt auch bei, dass der Autoverkehr auf der Insel grundsätz-
lich verboten ist. Nur Elektrofahrzeuge sind erlaubt. Klar, dass da auch VOLK-Fahrzeuge nicht fehlen dürfen.

Mitten in der Nordsee, rund 70 Kilometer vom Festland entfernt, liegt sie. Deutschlands einzige Hochseeinsel, Helgoland. Gerade einmal 1.500 Einwohner wohnen
auf der nur etwa einen Quadratkilometer großen Haupt-
insel. Der Großteil von ihnen lebt vom Tourismus. Jähr-
lich wird das Eiland von bis zu 500.000 Tagesgästen und etwa 45.000 Übernachtungsgästen besucht.

Es liegt auf der Hand, dass die Ver- und Entsorgung der Insel angesichts dieser Zahlen eine logistische He-
rausforderung ganz besonderer Art darstellt. Insgesamt sind rund 150 Elektrofahrzeuge im Einsatz, um das Ge-
päck der Übernachtungsgäste vom Hafen in die Hotels,

VOLK Elektrokarren auf der Insel Helgoland

VOLK Elektro-Plattformwagen in den sandigen Dünen von Helgoland – Das Kürzel “AG” im Fahrzeugkennzeichen steht für “Ausnahmegenehmi-
gung”

Pensionen und Ferienwohnungen zu transportieren. Auch Restaurants, Läden und vor allem die zahlreichen Duty-
Free-Geschäfte werden mit Elektro-Plattformwagen belie
fert, die auf der Insel meist als “Elektrokarren” bezeichnet

VOLK Elektrokarren auf der Insel Helgoland

VOLK Elektro-Plattformwagen aus den neunziger Jahren – Das Fahrzeug
gehört der Gemeindeverwaltung von Helgoland

werden. Kein Wunder folglich, dass das leise Surren der Elektrofahrzeuge auf der Insel fast allgegenwärtig ist. Nur der Rettungsdienst, die Feuerwehr und seit Anfang diesen Jahres auch die Polizei verfügen über verbren-
nungsmotorisch angetriebene Kraftfahrzeuge.

Dies erklärt auch, warum Helgoland die sauberste Luft in ganz Deutschland hat. Selbst auf dem Gipfel der
Zugspitze fliegen mehr Staubpartikel durch die Luft als hier. Die klare, mit Aerosolen angereicherte Meeresluft bedeutet vor allem für Allergiker, Asthmatiker und chro-
nisch Atemwegserkrankte eine Linderung ihrer Be-
schwerden.

Was gut für die Gesundheit der Urlauber und Insulaner ist, stellt für die Fahrzeuge auf der Insel eine besondere Herausforderung dar. Denn die leicht salzhaltige Seeluft wirkt nicht nur gesundheits-, sondern auch äußerst kor-
rosionsfördernd. Die von VOLK auf die Insel gelieferten Fahrzeuge sind aus diesem Grunde besonders gut ge-

gen Korrosion geschützt. So sind beispielsweise das Fahrzeugchassis und vor allem die Fahrerkabine vollständig feuerverzinkt. “Gerade die Verzinkung der Kabine war für uns eine fertigungstechnische Herausforderung”, erklärt

VOLK-Geschäftsführer Dr. Matthias Baur. Da das Stahl-
blech der Kabine dünner ist als die zum Teil massiven Rahmen
menteile, kann ein Verzug beim Eintauchen in das mehrere hundert Grad heiße Zinkbad nur durch ausgeklügelte konstruktive Maßnahmen verhindert werden. “Hier haben unsere Techniker lange herum-
getüftelt, bis wir die optimale Lösung gefunden hatten”, so Dr. Baur.

Dass Helgoland “autofrei” ist, bedeutet übrigens noch lange nicht, dass es auf der Insel keine Verkehrskon-
trollen gäbe. So machte vor kurzem die Nachricht Schlagzeilen, wonach die Polizei die Elektrokarren-
Fahrer auf der Insel im Rahmen einer Schwerpunkt-
kontrolle gezielt ins Visier nahm. "Einige staunten nicht schlecht, als ihnen plötzlich die rote Anhaltekelle vor-
gehalten wurde", so Wolfgang Boe, Sprecher der für Helgoland zuständigen Wasserschutzpolizei Husum.

VOLK Elektrokarren auf der Insel Helgoland

Ein weiterer VOLK Elektro-Plattformwagen aus dem Jahr 1991 – Bevor er nach Helgoland kam, stand er mehr als 15 Jahre in Diensten der Stadt-
gärtnerei Bad Waldsee, VOLK’s Heimatstadt

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