<H1>Herzlich Willkommen bei VOLK Fahrzeugbau GmbH!<H1> Fahrersitzwagen und Fahrersitzschlepper mit Elektro-, Diesel-, Hybrid- und Treibgasantrieb für den Einsatz in der Industrie, auf Flughäfen und im kommunalen Bereich.
VOLK Fahrzeugbau GmbH
Zugmaschinen
Plattformwagen
Anhänger
Service
Kontakt
Rechtliches
VOLK Deutsch
VOLK English

Auf Kollisionskurs – VOLK Elektro-Zugmaschinen

am Europäischen Kernforschungszentrum

Genf, 29.06.2007 – Es ist ein Projekt der Superlative.
Auf der größten Baustelle Europas entsteht gegenwärtig in der Nähe von Genf der leistungsfähigste Teilchenbe-
schleuniger der Welt. Um Bauteile mit einem Gewicht von bis zu 30 Tonnen an ihren Bestimmungsort in dem engen und kilometerlangen unterirdischen Röhrensys-
tem zu bringen, kommen Kompaktschlepper von VOLK zum Einsatz.

Das Ziel ist nichts weniger, als ein Blick in die Anfänge des Universums. Am Europäischen Kernforschungs-
zentrum CERN in Genf wird dazu gegenwärtig die größte technische Versuchsanlage gebaut, die jemals von Menschenhand ersonnen wurde: Der Large Hadron Collider (LHC), ein gigantischer unterirdischer Teil-
chenbeschleuniger der sich auf einer ringförmigen Bahn vom Genfer See bis zum französischen Jura erstreckt.

 

Auf Kollisionskurs – VOLK Elektro-Zugmaschinen am Europäischen Kernforschungszentrum
volk_elektro-zugmaschinen_cernv2_reflection

VOLK Elektro-Zugmaschine EFZ 30 K

Ab Ende diesen Jahres soll die Anlage in Betrieb gehen. Auf zwei gegenläufigen Bahnen werden dann Wasser-
stoffkerne, so genannte Protonen, nahezu auf Lichtgeschwindigkeit beschleunigt, um sie anschließend an defi-
nierten Punkten frontal aufeinanderprallen zu lassen. Die Wissenschaftler erhoffen sich, dabei für Sekunden-
bruchteile Bedingungen zu simulieren, wie sie während des Urknalls vor rund 15 Milliarden Jahren geherrscht haben. Die Versuchsergebnisse werden in vier Detektoranlagen erfasst, die in riesenhaften unterirdischen Hallen untergebracht sind. Die dabei gewonnenen Daten sollen dann über Jahre hinweg von Wissenschaftlern auf der ganzen Welt ausgewertet werden.

So weit die Aufgabe, die sich die Verantwortlichen des CERN gestellt haben. Doch bis es so weit ist, haben die
Bau- und Entwicklungsingenieure noch einiges an Arbeit zu leisten.

Die verschiedenen Bauteile der gigantischen Anlage werden über Lastkräne zunächst rund 100 Meter unter die Erdoberfläche transportiert. Anschließend werden sie in den vier kathedralenartigen Detektorhallen zunächst vor-
montiert, um danach durch die engen unterirdischen Röhren an ihren endgültigen Standort transportiert zu werden.

Eine besondere Herausforderung stellen dabei die 1.232 Dipolmagnete dar, die gleichmäßig in der 27 km langen ringförmigen Anlage verteilt werden müssen, um während der Versuche die Protonen auf ihrer Kreisbahn zu halten. Jeder einzelne dieser zylinderförmigen Magnete ist 15 Meter lang und wiegt nicht weniger als 30 Tonnen. Dies ist eine Transportaufgabe, die nur mit äußerst kompakten und leistungsfähigen Elektro-Zugmaschinen bewältigt werden kann.

Für derartige Aufgaben setzt das CERN VOLK Elektro-Zugmaschinen vom Typ EFZ 30 K ein. Diese erzielen mit ihrem 20 KW-Drehstrom-Asynchronantrieb eine Zugkraft von bis zu 20.000 N und ziehen damit Lasten von bis zu 35 Tonnen. Mit einer Länge von nur 2.50 Meter, einer Breite von nur 1.25 Metern und einem Wenderadius von lediglich

Auf Kollisionskurs – VOLK Elektro-Zugmaschinen am Europäischen Kernforschungszentrum

Einer der Dipolmagnete im unterirdischen Röhrensystem des Large Hadron Collider (LHC)

2.83 Meter eignen sie sich hervorragend für den Einsatz in den engen Gängen des LHC.

Damit ihnen in dem kilometerlangen Röhrensystem nicht irgendwann die Puste ausgeht, verfügen die Fahr-
zeuge über eine Traktionsbatterie mit der stattlichen Kapazität von 80 V / 560 Ah. „Unsere Mitarbeiter be-
zeichnen dieses Fahrzeug im Scherz manchmal als Traktionsbatterie mit Vorderachse“, erzählt VOLK-
Geschäftsführer Dr. Matthias Baur, nicht ohne dabei selbst ins Schmunzeln zu geraten.

Was sich amüsant anhört, ist für die Verantwortlichen am CERN von größter Bedeutung. Denn die meisten am Markt verfügbaren Kompaktschlepper haben aufgrund ihrer geringen Abmessungen nur vergleichsweise kleine Batterien. Würde ein solches Fahrzeug jedoch in den engen Gängen des LHC mit leerer Batterie liegenblei-
ben, so könnte es nur äußerst schwer und unter großem Aufwand wieder geborgen werden.

innovation@work®